Initiative für den Erhalt tierischer Insuline

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Natürliches Insulin für alle Menschen, die es brauchen

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Ernährungstipps

Kleine Kohlenhydrataustauschtabelle
1 BE = 12g KH, wenn nichts anderes angegeben

Lebensmittelart

BE-Zahl

 

1

2

3

4

5

Brötchen

20 g

40 g  

60 g  

80 g

100 g

Reis poliert

15 g

30 g  

45 g  

60 g  

75 g

Roggenmischbrot

25 g

50 g  

75 g  

100 g  

125 g

Weißbrot

20 g  

40 g  

60 g

80 g  

100 g

           

H-Milch

250 g

500 g  

750 g  

1000 g  

1250 g

           

Kartoffeln

70 g  

140 g  

210 g  

280 g  

350 g

           

Apfelsine

150 g  

300 g  

450 g  

600 g  

750 g

Erdbeere/Himbeere

150 g  

300 g  

450 g  

600 g  

750 g

Ananas

90 g  

180 g  

270 g  

360 g  

450 g

Apfel

100 g  

200 g  

300 g  

400 g  

500 g

Banane

50 g  

100 g  

150 g  

200 g  

250 g

Birne

90 g  

180 g  

270 g  

360 g  

450 g

Mandarine

110 g  

220 g  

330 g  

440 g  

550 g

Pfirsich

110 g  

220 g  

330 g

440 g  

550 g

           

Apfelsaft

110 g  

220 g  

330 g  

440 g  

550 g

Statement zu den Diätprodukten für Diabetiker

Ich beziehe mich hier auf Schokolade (z. B. von Schneekoppe, Pea Diät, Lindt), Kuchen, Joghurts (z. B. Ehrmann), Quarks oder Light Getränke (z. B. Fanta oder natreen-Säfte). Sicherlich muss man hier auch genau schauen nach den Inhaltsstoffen, denn auch bei Diätlebensmittel gibt es Unterschiede. Es gibt ja auch kalorienarme Süßstoffe, was meist auf den Packungen vermerkt ist. Das Einzige, was ich z. B. bei den Säften bemerkt habe, wenn man sie öfter zu sich nimmt, dass sie abführend wirken.

Aber all diese Sachen lassen den BZ-Spiegel nur langsam ansteigen. Meist steht auf den Produkten die BE-Zahl nach der ich mich richte und weiß dadurch, wie viel ich davon essen kann, obwohl Diät oder für Diabetiker geeignet auf der Verpackung vermerkt ist. Es bedeutet, dass ich selbst von diesen Produkten nicht Unmengen essen kann. Aber ich kann viel mehr essen, als bei gezuckerten Lebensmitteln und mein BZ-Spiegel bleibt im Normbereich. Was das Fett anbelangt, so setzt es Typ 2 Diabetikern mehr zu als bei Typ 1. Das ist der Unterschied. Ebenso sind die Verträglichkeiten von solchen Lebensmitteln unterschiedlich. Ich halte ein Gewicht von ca. 65 kg und habe Gott sei dank noch keine Spätschäden durch zu hohe BZ-Schwankungen, dank dieser Lebensmittel und natürlich einer optimalen Stoffwechseleinstellung mit meinem Insulin.

Ich habe z. B. mal ein Diät-Joghurt mit einem normalen gezuckerten Joghurt verwechselt, weil die Verpackungen größtenteils dieselben sind und wunderte mich dann, warum mein BZ solche astronomischen Höhen erreicht hat. Genauso ist es mit den Getränken. Ich kann keine gezuckerten Getränke zu mir nehmen, es sei denn ich habe eine Unterzuckerung und brauche dies, um meinen BZ-Pegel wieder in den Normbereich zu bewegen. Der Normbereich liegt bei einem gesunden Menschen etwa bei 100 mg/dl im Blut. Unterzucker ist etwa 50 mg oder niedriger. Überzucker ist ca. ab 180 mg/dl. Mein BZ war bei dem Joghurt auf ca. 250 bis 300 mg/dl angestiegen. Bei einem Wert von 500 ist man bereits fast im Koma.

Denn hier hilft z. B. auch kein permanentes Nachspritzen von Insulin, da auf Dauer die Gefahr besteht, dieses Medikament über zu dosieren, nur weil ich mehr essen möchte. Die schlimmste Folge davon wäre eine Insulinresistenz. Mit der körperlichen Bewegung ist es ähnlich. Da müsste ich jeden Tag einen Marathon laufen, um einen halbwegs vernünftigen Blutzuckerspiegel zu erreichen. Abgesehen davon weiß man als langjähriger Diabetiker schon gar nicht mehr, an welche Stellen man noch spritzen soll, da die eigentlichen Spritzstellen schon sehr zerstochen sind und demzufolge auch das Gewebe verhärtet ist. Weiterhin ist zu erwähnen, dass durch den erhöhten Insulinbedarf wieder mehr Kosten im Gesundheitswesen entstehen. Hier könnten die Diabetiker Abhilfe schaffen, indem sie einfach disziplinierter leben. Demzufolge sollte in der Schule als auch im Job größeres Verständnis bei Schülern, Lehrern und später Arbeitgebern für die Krankheit vermittelt werden. Man darf auch nicht vergessen, wie gezuckerte Lebensmittel die Zähne angreifen. Ich spreche hier aus Erfahrung, da ich in einem früheren Betrieb kaum Zeit zum Essen hatte und deshalb auf gezuckerte Lebensmittel umgestiegen war, damit mein BZ nicht zu sehr abfällt.

Diabetes heißt ja nicht umsonst Zuckerkrankheit. Das hat auch nichts mit altmodisch zu tun. Ich kann ja schließlich mit tierischen Insulinen auch mal was nachspritzen, wenn man mal zu sehr zugelangt hat. Aber das sollte nicht zur Gewohnheit werden. UND DIES MUSS DEN DIABETIKERN VERMITTELT WERDEN, IHRE KRANKHEIT ERNST ZU NEHMEN.

Das ist meine gesundheitsbewusste Einstellung, mit der ich nun schon seit über 30 Jahren zurechtkomme. Die meisten Typ1 Diabetiker sind eben gar nicht so diszipliniert und haben enorme Schwankungen im BZ-Spiegel. Dann wundern sie sich, warum nach 10 Jahren plötzlich Netzhautschäden an den Augen eintreten, die Nieren versagen, Füße oder Beine quasi abfaulen und abgenommen werden müssen usw. Sicherlich profitiert auch die Industrie von solchen Spätschäden. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Eine Hoffnung bilden Lebensmittel mit kalorienarmen Süßungsmitteln, wie z. B. Stevia, die weder die Kalorien, noch den Blutzuckerspiegel ansteigen lassen.

Daniel Györe

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